Die Geschichte hinter ZooByte

Wie persönliche Betroffenheit zur Innovation wurde

Kira - Die Inspiration hinter ZooByte

Kira – Mutter (*01.01.2012 - †02.09.2025)

Tobi - Beta-Tester und ständiger Begleiter

Tobi – Sohn (*15.04.2013 - heute)

Mehr als nur ein Tech-Projekt

Andreas Kempe - Gründer von ZooByte

Andreas Kempe

Gründer & Entwickler

ZooByte wurde aus einem sehr persönlichen Anlass gestartet – und ist heute bewusst tierartenübergreifend gedacht: für Katzen, Hunde und Pferde. Im Kern geht es darum, Gesundheit und Verhalten strukturiert festzuhalten, Entwicklungen sichtbar zu machen und bessere Gespräche mit Tierärztinnen und Tierärzten zu ermöglichen. Kurz: weniger Bauchgefühl, mehr Überblick – ohne das Tier in Stress zu bringen. Meine beiden Katzen, Tobi und Kira, haben mir gezeigt, wofür moderne Technologie im Bereich Tiergesundheit wirklich genutzt werden sollte.

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Entwickelt von einem Tierbesitzer für Tierbesitzer

ZooByte entstand nicht aus einer Marktanalyse, sondern aus echtem Bedarf. Jede Funktion hat einen Grund, jedes Feature löst ein Problem, das ich selbst erlebt habe.

Der Wendepunkt: Kiras Diagnose

Kira war mehr als nur eine Katze für mich – sie war Familie. Als bei ihr RCM (Restriktive Kardiomyopathie), Asthma und Arthrose diagnostiziert wurden, änderte sich mein Leben schlagartig. Plötzlich waren präzise Vitaldaten nicht mehr "nice to have", sondern überlebenswichtig.

Ich stand vor Fragen, die viele Tierbesitzer mit schwer kranken Tieren nur zu gut kennen:

  • Wie geht es ihr heute wirklich?
  • Sind diese Symptome normal oder bedenklich?
  • Sollte ich zum Tierarzt oder warte ich noch ab?
  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für schwere Entscheidungen?

Die Erkenntnis

Bei RCM sind Atemfrequenz und Herzfrequenz kritische Indikatoren. Jede Veränderung kann entscheidend sein. Als Entwickler wusste ich: Technologie könnte hier helfen.

In der Humanmedizin gibt es bereits kontaktlose Radarsensoren (60 GHz), die Atmung und Herzfrequenz bis auf 1,5 Meter Entfernung präzise messen können. Ich habe selbst Tests mit handelsüblicher Hardware durchgeführt – und die Ergebnisse waren beeindruckend genau.

Da stellte ich mir die Frage: Warum gibt es das nicht für Haustiere?

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Die Vision war geboren

Kontinuierliches, stressfreies Monitoring von Vitaldaten – ohne das Tier anzufassen, ohne Stress zu verursachen. Früherkennung, bevor Symptome sichtbar werden. Datenbasierte Entscheidungen statt Bauchgefühl.

Von der Idee zur Realität

Nach Kiras Tod hätte ich aufgeben können. Aber ihre Geschichte verdiente es, weiterzuleben. Aus Trauer wurde Motivation: Ich wollte anderen Tierbesitzern bessere Werkzeuge geben, als ich sie hatte.

Die Entwicklung von ZooByte

Phase 1: Die Basis

Medikamenten-Tracker und Terminverwaltung – die Funktionen, die ich für Kiras tägliche Pflege schmerzlich vermisst hatte.

Phase 2: KI-Integration

Dr. Byte entstand – ein KI-Assistent, der auf EU-Servern läuft und DSGVO-konform Gesundheitsfragen beantwortet. Nicht als Ersatz für den Tierarzt, sondern als erste Anlaufstelle für Unsicherheiten.

Phase 3: Ernährungs-Tracker

Vollständige Übersicht über Ernährung und Gewichtsentwicklung. Weil Gesundheit bei der richtigen Fütterung beginnt.

Phase 4: Vitaldaten-Monitoring (in Planung)

Die Vision: Kontaktloses Monitoring mit Hardware-Sensoren. Aktuell manuelle Datenerfassung – das Ziel ist zuverlässige, automatische Überwachung von Vitalwerten.

Heute ist Tobi mein "Hauptprobant". Er testet jedes neue Feature zuerst. Seine Gesundheitsdaten fließen in die Entwicklung ein. Seine Routinen inspirieren neue Funktionen. Er weiß es nicht, aber er hilft damit Tausenden anderen Haustieren.

Warum ZooByte anders ist

Viele Tech-Unternehmen entwickeln Apps, weil sie einen Markt sehen. Ich entwickle, weil ich das Problem selbst erlebt habe.

Unsere Prinzipien

  • Echte Bedürfnisse: Jedes Feature entstand aus einer realen Herausforderung
  • Datenschutz: DSGVO-konform, EU-Server, keine Datenverkäufe
  • Transparenz: Open Source wo möglich, ehrliche Kommunikation
  • Innovation: Radarsensor-Technologie, KI, IoT – aber immer mit Sinn
  • Gemeinschaft: Feedback von echten Tierbesitzern fließt direkt ein

Made in Germany, entwickelt in Dortmund

ZooByte entsteht im Herzen des Ruhrgebiets – in Dortmund, der deutschen Software-Schmiede. Die Stadt verbindet industrielle Tradition mit moderner Technologie und Innovation.

Kurze Wege, schnelle Reaktionen, persönlicher Support – Made in Dortmund, entwickelt mit Leidenschaft.

Kiras Geschichte ist zu Ende, aber ihre Inspiration lebt weiter

Hilf mit, dass andere Tierbesitzer bessere Chancen haben. Werde Teil der ZooByte-Community und gestalte die Zukunft der Tiergesundheit mit.

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